Monatsarchiv für März 2009

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Fahrbericht GLK 350 4Matic

Ein Mercedes-Benz soll sich nicht in den laufenden Trend einfügen, sondern höchstens einen neuen setzen. Diese alte Maxime der Nobelmarke stellt der Mercedes-Benz GLK exemplarisch dar. Die Form dieses kompakten Sports Utility Vehicles (SUV) fügt sich eben nicht in die Reihe der rund-dynamischen SUV von heute ein, sondern zeigt eine ganz eigene Formensprache.

Das Vorbild für den GLK liefert die Unternehmensgeschichte. Er fühlt sich seinem längst geadelten Urahn, dem berühmten und seit Jahrzehnten gebauten „G-Daimler“ verpflichtet. Steile Front, steile Windschutzscheibe, niedrige Gürtellinie und damit hohe Fensterflächen zeigen, wir sehr man damals auf gute Sicht und Übersichtlichkeit achtete – eine Eigenschaft, die heute angesichts schrumpfender Fensterflächen und ausgeprägter C-Säulen oft die Seh(n)sucht auslöst, die nun vom GLK erfüllt wird.

Mit seinen ausgeprägten Kanten und klaren Linien präsentiert der GLK sich in der Masse der Wettbewerbe trotzig – und trutzig. Das Gefühl von Sicherheit stellt sich in ihm rascher ein als bei den Gefährten, die eher dem Zeitgeist folgen. Von außen wirkt er aber keineswegs wie eine Burg auf Rädern. Gerade dank der niedrigen Gürtellinie und geschickt gesetzter Kanten kann man dem kompletten Fahrzeug bis zur A-Säule das Prädikat „zierlich“ zudenken – vergleichsweise zierlich natürlich.

Innen verbreitet die gute Sicht rasch die Zuversicht, dass man auch in der Stadt mit dem GLK keine Probleme bekommen werde, weil man von der erhöhten Sitzposition aus alles gut im Blick und damit auch schon fast im Griff hat. Da die Bedienelemente offensichtlich auch keine Fragen aufwerfen, die sich nicht rasch klären ließen, bleibt die bei so manchem SUV übliche Schwellenangst aus.

A propos Schwellen: Beim Öffnen gibt die Tür nicht etwa die komplette Fläche des Türblatts als Einstieg frei. Dem steht eine Strebe entgegen, die zu übersteigen ist und die den Einstieg unangenehm verengt. Hat man die Füße daran vorbei eingefädelt, Darf man den mercedes-typischen Innenraum mit guten Materialien und sehr guter Verarbeitung genießen und sich darüber wundern, dass die Designer auch im Innenraum bei den Senkrechten und Waagerechten als Grundelemente der Gestaltung geblieben sind. Hier weht wieder der Hauch der Geschichte, allerdings nicht unangenehm verschroben wie bei alten Geländewagen, sondern gerade, klar und konsequent.

Wir erlebten den GLK mit dem Sechszylinder Benziner mit 3,5 Litern Hubraum und 200 kW / 272 PS bei 6000 Umdrehungen pro Minute (U/min) und einem maximalen Drehmoment von 350 Newtonmetern zwischen 2400 und 5000 U/min in Kombination mit der serienmäßigen Sieben-Gang-Automatic „7G-Tronic“. So üppig motorisiert schaffte unser GLK die 100-km/h-Marke nach 6,7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h.

Geländewagenatmosphäre kommt auf, wenn man sich die entsprechende Zusatzausstattung leistet und mit Styling Offroad-Paket (900 Euro) und Offroad-Technik-Paket mit Downhill-Geschwindigkeitsregelung, Offroad-Fahrprogramm und Unterbodenschutz (590 Euro) und diesem Mercedes das Gelände zumuten mag. Da kann er viel, aber er wirkt glücklicher, wenn er Asphalt unter seinen 17-Zoll-Rädern mit Reifen im Format 235/60 R 17 hat. Dann benimmt sich der Urenkel des G-Daimler so wie eine hohe Limousine: guter Geradeauslauf, präzise Lenkung, gemessen an der Höhe des Autos mit immerhin 1,70 Metern wenig Wanken in Kurven, spontan reagierenden und leise arbeitenden Sechszylinder, der sich nur dann meldet, wenn er die volle Leistung an die vier Räder bringen soll.

Wir verzichteten – wie vermutlich 95 Prozent der GLK-Käufer – darauf, seine Geländeeigenschaften auszufahren. Wir setzten ihn als Reise- und Stadtfahrzeug ein, und waren sehr zufrieden, auch mit dem Verbrauch, der sich in der Praxis mit Werten um die elf Liter auf 100 km nur wenig über dem angegebenen Durchschnittsverbrauch (nach EU-Norm) von 10,8 Litern einpendelte. Zum angegebenen Normverbrauch gehört ein Kohlendioxidausstoß von 230 Gramm pro Kilometer. Der fahrbereit 1830 kg schwere GLK bietet also standesgemäße Fahrleistungen zu einem für einen so starken Motor recht akzeptablen Verbrauch.

Im Innenraum finden sich viele offene und verschlossene Ablagen. Im Übrigen orientiert sich der GLK bei der Flexibilität an einem üblichen Kombi. Sein Laderaum kann durch teilweises oder ganzes Umlegen der Rücksitzlehnen von einem Kofferraum mit 450 Litern Inhalt in einen Laderaum mit ebenem Boden verwandelt werden. Im Vergleich zum Kombi sind beim SUV Bestwerte in dieser Disziplin nicht zu erwarten. Die Karosserie ist mit 4,53 Meter zu kurz. Dafür setzt er mit 655 kg Zuladung eine beachtliche Marke für einen Fünfsitzer seiner Klasse.

Mit seinem Basispreis von 46 058 Euro liegt der GLK auf demselben Niveau wie der Audi Q5 oder der BMW X3. Der GLK stellt sich also auch bei dieser Motorisierung dem direkten Vergleich mit den beiden anderen Premium-Anbietern. Der Preis steht also einem Erfolg des kantigen Charakters in seinem Segment nicht entgegen. (Quelle: Auto-Reporter.net)

Daten Mercedes-Benz GLK 350 4Matic

Länge x Breite x Höhe: 4,53 m x 1,84 m x 1,70 m
Leergewicht/Zuladung: 1830 kg/650 kg kg
Motor (Bauart, Hubraum): Sechszylinder mit Direkteinspritzung, 3498 ccm
Max. Leistung: 200 kW / 272 PS 6000 U/min
Max. Drehmoment: 350 Nm zwischen 2400 und 5000 U/min
Verbrauch NEFZ im Mittel: 10,8 Liter
CO2-Emission: 250 g/km
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 6,7 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h
Kofferraum: 450 Liter, erweiterbar
Basispreis: 46 053 Euro

Geschrieben von admin am 21. März 2009 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

BRABUS GLK V8: V8 Power mit 462 PS für den kleinsten Mercedes SUV

Ein automobiler Traum wird wahr: Mit dem Sondermodell GLK V8, der auf dem Genfer Auto Salon 2009 seine Weltpremiere feiert, bietet BRABUS als vom Kraftfahrtbundesamt in Flensburg anerkannter Automobilhersteller jetzt auch im kleinsten Mercedes SUV faszinierende Achtzylinder-Power an.

Kraftquelle ist der auf 6,1 Liter Hubraum vergrößerte Achtzylinder-Vierventiler aus dem S 500, der nach der BRABUS Leistungskur 462 PS / 340 kW leistet und den exklusiven Fünftürer, der ab 198.200 Euro geordert werden kann, 275 km/h schnell macht.

Für die Implantation des V8 in die Karosserie des GLK nutzte die BRABUS Entwicklungsabteilung das Know-how aus der Konstruktion zahlreicher superschneller Hochleistungslimousinen wie beispielsweise dem über 360 km/h schnellen BRABUS BULLIT auf Basis der aktuellen Mercedes C-Klasse.




Hubraum kann nur durch noch mehr Hubraum ersetzt werden: Deshalb rüsteten die BRABUS Motoreningenieure den V8-Vierventiler aus dem Mercedes S 500 auf BRABUS 6.1 Spezifikation auf. Die Hubraumerhöhung auf 6.096 cm³ erfolgt mit einer aus dem Vollen gefrästen Spezialkurbelwelle mit vergrößertem Hub und der Erweiterung der Zylinderbohrungen. Durch die Verwendung der größeren BRABUS Hochleistungskolben wird die Verdichtung auf 11,0 : 1 erhöht.

Ein weiterer Schwerpunkt der BRABUS Motormodifikationen liegt bei den beiden Vierventil-Zylinderköpfen: Größere Ein- und Auslassventile, die von Sportnockenwellen gesteuert werden, verbessern den Gasdurchsatz. Zusätzlich werden die Ein- und Auslasskanäle strömungstechnisch optimiert.

Außerdem umfasst der BRABUS Umbau eine eigens für die GLK-Karosserie angefertigte Hochleistungsauspuffanlage mit durchsatzfreudigen Metallkatalysatoren, eine neu abgestimmte Motorelektronik und ein spezielles Siebengang-Automatikgetriebe für den permanenten Allradantrieb.

462 PS / 340 kW kW bei 6.200 U/min und ein maximales Drehmoment von 615 Nm bei 3.100 Touren sind die wichtigsten Eckdaten des BRABUS 6.1 Triebwerks, das exklusiv mit ARAL Hochleistungsmotoröl geschmiert wird.

Mit diesem Triebwerk wird der BRABUS GLK V8 zu einem Paradebeispiel sportlicher SUV-Dynamik. Von 0 - 100 km/h katapultiert sich der Fünftürer in nur 4,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 275 km/h. Damit diese für einen SUV ungewöhnlich hohen Fahrleistungen jederzeit sicher beherrscht werden können, rüstet BRABUS Fahrwerk, Bremsen und Aerodynamik des GLK deutlich auf.

Abgestimmt auf den schwereren Motor wurde ein sportlich-komfortables BRABUS Fahrwerk entwickelt, das zusätzlich eine Tieferlegung von 30 Millimeter gegenüber dem serienmäßigen Mercedes aufweist. Die BRABUS Hochleistungsbremsanlage ist ebenfalls für höchste Beanspruchungen ausgelegt: 6-Kolben-Aluminium-Festsättel und innenbelüftete und genutete 360 x 36 Millimeter Stahlbremsscheiben sorgen vorne für maximale Verzögerung und Standfestigkeit. 6-Kolben-Aluminium-Festsättel und innenbelüftete und genutete 300 x 28 Millimeter Stahlbremsscheiben an der Hinterachse leisten ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur vorbildlichen aktiven Sicherheit des Big Block GLK.

Eine breitere Spur trägt ebenfalls entscheidend zur sportlichen Fahrdynamik des SUV Sondermodells bei. Unter den markanten Kotflügelverbreiterungen der BRABUS WIDESTAR Breitversion, die den GLK um fünf Zentimeter breiter machen, ist Platz für extra breite Räder. Der GLK V8 rollt auf besonders leichten und dennoch extrem robusten BRABUS Monoblock Schmiederädern. In der Kombination 9Jx21 vorne und 10.5Jx21 auf der Hinterachse hat der Kunde die Wahl zwischen den klassischen, dreiteiligen Monoblock VI Leichtmetallrädern und dem neuen Monoblock F Radstyling mit neun Doppelspeichen. Alternativ sind auch BRABUS Monoblock E und S Räder in 21 Zoll Durchmesser erhältlich. Alle Radtypen werden mit Hochleistungspneus der BRABUS Technologiepartner Pirelli und YOKOHAMA gefahren. Noch exklusiver ist die 10Jx22 Variante mit 295/25 ZR 22 Bereifung, für die neben den bekannten Monoblock Design VI, S und E auch das ebenfalls neue BRABUS Monoblock G Fünfspeichen-Schmiederad angeboten wird.

Neben den Kotflügelverbreiterungen umfasst der WIDESTAR Umbau die BRABUS Frontschürze, die im Windkanal ihren aerodynamischen Feinschliff für eine Reduktion des Auftriebs erhielt. Das Karosserieteil besticht nicht nur durch die großzügig dimensionierten Lufteinlässe, sondern auch durch integrierte LED-Tagfahrleuchten und zusätzliche Fern- und Nebelscheinwerfer.

Die BRABUS WIDESTAR Seitenschweller formen einen homogenen Übergang zwischen den vorderen und hinteren Verbreiterungen. Die Schwellerleisten verfügen an ihrer Unterseite über LED-Leuchten, die via Fernbedienung oder Ziehen eines Türgriffes aktiviert werden. Damit wird der Boden neben dem SUV beleuchtet, was bei Dunkelheit einen sichereren Ein- und Ausstieg erlaubt.

Die Heckpartie des verbreiterten GLK wird durch die BRABUS Schürze mit zentralem Rückstrahler geprägt. Maßgeschneiderte Ausschnitte links und rechts rahmen die vier charakteristisch geformten Endrohre der BRABUS Edelstahl-Sportauspuffanlage passgenau ein. Die Heckansicht wird durch den BRABUS Dachspoiler abgerundet.

Auch im Cockpit ist Individualität Trumpf: Das Programm startet mit exklusiven Accessoires wie einem ergonomisch geformten Sportlenkrad oder Edelstahl-Einstiegsleisten mit beleuchtetem BRABUS WIDESTAR Logo.

Selbstverständlich bietet BRABUS beim GLK 6.1 auch ein exklusives Interieurdesign. Die hauseigene Sattlerei veredelt den Innenraum mit einer bis ins letzte Detail präzise verarbeiteten Volllederausstattung, die wahlweise ein- oder mehrfarbig ausgeführt werden und mit Alcantara Elementen ausgestattet werden kann. Dazu gehört auf Wunsch auch ein komplett in Leder gepolsterter, abgesteppter Fahrzeugboden, für den mehrere Kilometer feinsten, farblich abgestimmten Fadens vernäht werden.

Weitere exklusive Highlights im Interieur sind Holzintarsien in verschiedenen Maserungen oder Carbon-Paneele für Armaturenbrett, Türverkleidungen und Mittelkonsole. Multimedia pur bieten die maßgeschneiderten Sitzrückenkonsolen für die GLK-Vordersitze, in die jeweils ein sieben Zoll großer LCD-Monitor mit eigenem DVD-Player integriert wurde.

Geschrieben von admin am 3. März 2009 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare